Kroatisches Flötenalbum

Sonntag, der 15. Juli 2012 12:00

Croatian Flute Album

 

CD Kroatisches Flötenalbum entstand als Resultat einer langjährigen Mitarbeit kroatischer Flötenspielerin Ivana Zahirović und Klavierspielerin Mia Elezović. Die Kompositionen, die auf diesem CD vorgestellt sind, zählen zu den bedeutenden Musikwerke kroatischer Musik. In diesem Überblick befinden sich Biographien beider Künstlerinen, sowie auch die der Komponisten, die sich auf diesem CD befinden, mit dem Rückblick auf die Aufführung ausgewählter Musikstücke.

 

Diese CD ist in unserem Angebot zugänglich.

 


 

IVANA ZAHIROVIĆ

 

Ivana Zahirović gehört zu den herausragenden kroatischen Flötistinnen und ist in ihrer Heimat sowie in der ganzen Welt als Solistin und Orchestermusikerin tätig. Geboren wurde sie in Sisak, wo sie ihren ersten Flötenunterricht im Alter von neun Jahren erhielt. Schon im Alter von sechzehn Jahren debütierte sie mit Zagreber Philharmonikern und wurde gleich danach als jüngste Studentin in die Klasse von Prof. Irena Grafenauer an der Universität Mozarteum in Salzburg aufgenommen. Noch vor ihrem Konzertdiplom, das sie mit Auszeichnung abschloss, wurde sie Flötistin in der Orchester-Akademie am Opernhaus Zürich und wurde danach im Symphonieorchester Mozarteum in Salzburg verpflichtet. Zudem studierte sie bei Prof. Michael M. Kofler am Mozarteum Salzburg und bei Prof. Maria Goldschmidt an der Universität der Künste in Zürich. Ais Stipendiatin der Stiftung Villa Musica in Mainz trat sie mit vielen namhaften Musikern wie Radovan Vlatković und Sergio Azzollini auf. Weitere Engagements folgten im Orchester der Oper Zürich, im Symphonieorchester Biel und bei den Münchner Symphonikern.

 

Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe u.a Lions Club International in der Schweiz, AUDI Mozart in Italien, Alexandro und Buono International Flute Competition in New York, was ihr zahlreiche Konzerte als Solistin und als Mitglied des AUDI Mozart Bläserquintetts ermöglichte. Auch trat sie als Solistin mit renommierten Orchestern wie Zagreber Solisten, Kroatischem- Kammerorchester, Orchestra Haydn di Bolzano e Trento, Camerata München und Orchestra di Camera di Caserta auf. Sie machte mehrere Aufzeichnungen für Radio und Fernsehen. Ihre Debüt-CD Ständchen nahm sie in der Schweiz auf.

 

Ihre Konzerttätigkeit führte sie in viele europäische Länder, Südamerika und in den USA als auch in einige renommierte Festivals wie St. Marco Festival in Zagreb und Barock Festival in Varaždin, Kroatien. Sie arbeitet mit zahlreichen Orchestern, darunter in der Bayerischen Staatsoper und im Münchner Rundfunkorchester. Aber auch in verschieden Kammermusikformationen tritt sie regelmäßig auf: im Duo Bach mit Harfenistin Laima Bach, im Duo Flugita mit Gitarrist Georgy Moravsky und im Ensemble für zeitgenössische Musik Ultima Rara.

 

Mit Pianistin Mia Elezović verbindet sie eine langjährige und fruchtbare Arbeit. Zusammen sind die beiden Künstlerinnen u.a. in der Carnegie Hall in New York im Jahr 2010 aufgetreten.

 

 

MIA ELEZOVIĆ

 

Die Pianistin Mia Elezović wurde 1975 in Zagreb als Tochter einer japanischen Sängerin und eines kroatischen Theater-und Journalistik- Professors geboren. Sie studierte bei Zvjezdana Bašić an der Musik-Akademie in Zagreb, wo sie bereits im Alter von 19 Jahren ihr Diplom machte. Im Jahre 1995 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Wien bei Hans Petermandl fort und begann 2 Jahre später ein Aufbaustudium bei Herbert Seidel an der Franfurter Musikhochschule. Schon früh begann Mia Elezovic mit ihrer internationalen Konzerttätigkeit. Sie gab zahlreiche Soloabende und trat in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf, u.a. in Österreich, der Schweiz, in Belgien, Kroatien, Tschechien, Deutschland, Italien, Slowenien und Spanien, sowie in Japan und den USA. Als Solistin konzertierte sie u.a.mit dem Kroatischen Radio-Sinfonie-Orchester, dem Zagreber Philharmonischen Orchester, dem Dubrovnik-Sinfonie-Orchester. Sie führt ein sehr aktives, abwechslungsreiches musikalisches Leben und nimmt an zahlreichen Festivals teil, wie der Hamamatsu Music Academy, dem Schleswig-Holstein Musik-Festival, dem Meranofest und dem Las Vegas-Music-Festival.

 

Nach einem erfolgreichen Probespiel wurde Mia Elezovic 2006 als Solo-Pianistin des Spanischen National-Ensembles für Zeitgenössische Musik in Madrid engagiert. 2007 ging sie als Stipendiatin an die Manhattan School of Music nach New York, wo sie sich mit einzigartigem Programm Contemporary Performance für zeitgenössische Musik spezialisierte. Im Mai 2009 beendete sie ihr Studienprogramm an der Manhattan School mit einem zweiten Magister. Während ihres New Yorker Aufenthaltes konzertierte Mia Elezovic in der Carnegie Hall und dem Yamaha-Salon. Sie ist eine gefragte Pianistin in Kammermusik-Formationen sowie Gesangsbegleiterin. Seit November 2010 ist sie Dozentin für Kammermusik am Royal Conservatoire de Liège, Belgien.

 


 

DIE KOMPONISTEN

 

Gräfin Dora Pejačević (Budapest, 1885 – München, 1923), die älteste Tochter des kroatischen Ban Theodor Pejačević und der ungarischen Baronesse Lille Vay de Vaya, war die erste und bekannteste kroatische Komponistin, die leider, wie viele andere Künstler, im Ausland bekannter und geschätzter war als in ihrer Heimat Kroatien. Obwohl sie Musik in Budapest, Zagreb, Dresden und München studierte, war sie weitgehend autodidaktisch. Ihrer Entwicklung als Künstlerin trugen Kontakte mit führenden Persönlichkeiten und Intellektuellen der damaligen Zeit wie Reiner M. Rilke, Annette Kolb, Karl Kraus und vielen anderen bei. Sie ist viel und oft gereist, hat aber immer in ihrem Schloss in Našice komponiert. Sie lebte in einer Zeit, in der Kroatien als Grenze zwischen der Spätromantik von Ivan Zajc und des sogenannten nationalen Stils geprägt war. Ihre Musik spiegelt den Einfluss von R. Wagner und G. Mahler wieder, aber auch die Einflüsse von R. Schumann, J. Brahms, E. Grieg und P. I. Tschaikowsky sind mehr als eindeutig. Ihre Werke wurden von vielen prominenten Künstlern aufgeführt und ihr Name erschien auf Konzertprogrammen und Plakaten zusammen mit den größten Komponisten. Sie legte den Grundstein für neuere kroatische Kammer- und konzertante Musik. Sie hinterließ 58 Werke, komponiert zwischen 1897 und 1922 aus dem Gebiet der Orchester-, Vokal-und Instrumentalmusik sowie Kammer- und Klaviermusik. Ihr bekanntestes Werk ist das Klavierkonzert aus dem Jahr 1913, bekannt als das erste Klavierkonzert in der kroatischen Musik. Ihr kurzes, aber intensives Leben endete tragisch. Sie starb bei der Geburt ihres Sohnes in München, wo sie mit einem deutschen Offizier verheiratet, die letzten zwei Jahre ihres Lebens verbrachte.
Die Violin-Sonate op.43, Slawische Sonate gennant, ist ein temperamentvolles und leidenschaftliches Werk, das durch düstere Melancholie und große Ausdruckskraft geprägt ist. Es spiegelt die Zeit des Zweiten Weltkriegs mit entscheidenden Veränderungen in der Heimat der Gräfin Pejacevic. Es zeigt die Sehnsucht nach der Monarchie, neigt aber zum slawischen Melos, dass eine neue politische Zukunft simbolisiert. In seinem Stil nähert sich das Werk dem modernen Stil von Rachmaninov, Janacek, Skrjabin und Faure. Obwohl es für die Violine komponiert wurde, kann die Geigenstimme problemlos auf Querflöte transponiert werden, womit das flötistische Repertoire bereichert wurde.

 

Bruno Bjelinski (Triest, 1909 – Zagreb, 1992) schöpfte einen vielseitigen und reichen Opus. In der frühen Schaffensperiode interessierte ihn nur Klavier- und Kammermusik. Später komponierte er eine große Anzahl von Orchesterwerken sowie Konzerte für verschiedene Instrumente und Orchester. Fünfzehn Sinfonien und Sinfonietten, mehrere Opern und Musiktheaterstücke für Kinder und Ballette umfasst sein Werk.
Ebenso wichtig ist Zahl seiner Duos, Trios, Quartette und Quintette für Streicher, Bläser und gemischte Kammerensembles. Bevor er zu komponieren begann beendete er sein Studium der Rechtswissenschaften mit dem Doktorat ab und arbeitete in einer Rechtskanzlei. Die Musik war ihm aber wichtiger, so dass er noch während des Studiums die Musikakademie besuchte. Nach dem Zweiten Weltkrieg lehrte Bjelinski Kontrapunkt und Polyphonie an den Musikschulen Split und Zagreb und später an der Musikakademie in Zagreb.
Fester Bestandteil im Werk von Bruno Bjelinski ist die neoklassische Form und musikalischer Ausdruck. Bjelinskis Musik bewegt sich stets innerhalb der Tonalität und neigt nicht zu avantgardistischen Experimenten. Seine Musik ist gesanglich, rhythmisch vielfältig und polyphon und in den meisten seiner Werke sind mediterrane Lebendigkeit und Offenheit zu erkennen.
Hier ein Zitat des Komponisten über die Entstehung der April-Sonatine: „Die April-Sonatine (1975) war ein Schüler-Auftrag. Eines Tages rief ihn eine junge Frau aus Ljubljana an: „Hallo, ich spiele ihr Flötenkonzert, jetzt brauche ich eine Sonate! Ich liebe Ihre Musik, sie ist so einfach und schön, wie altchinesische Lyrik. Ich komme mit meinem Vater nach Zagreb, kann ich Sie besuchen? Am nächsten Tag kam ein Mann voller Titel mit einem fünfzehnjährigen Mädchen. Er war Natur- und Bergfreund, wie ich auch und so verbrachten wir angenehme Stunden. Schon im nächsten Monat war das Stück fertig. Ich nannte es April-Sonatine, weil sich im April die Stimmungen des Wetters und des Tages so schnell ändern wie ein Allegro, Adagio und wieder ein Allegro in einem Musikstück.
Die junge Flötistin, sie heißt Irena Grafenauer und lebt jetzt in München, spielte die April- Sonatine auf dem Festival in Opatija so herrlich, daß sie sofort im Gerig-Verlag in Köln gedruckt wurde.“

 

Božidar Kunc (Zagreb, 1903 – Detroit, 1964) war der Bruder der berühmten Sopranistin Zinka Milanov, Primadonna der Metropolitan Opera in New York. Am Beginn seiner Karriere machte er durch sein brillantes Orchester-Debüt auf sich aufmerksam: Sein Konzert für Violine und Orchester wurde von Zlatko Baloković und den Zagreber Philharmonikern uraufgeführt. Die Lieder, die er während dieser Zeit komponierte, tragen zweifellos die stilistischen Merkmale seiner Kollegen Dora Pejačević, aber vor allem Dragan Plamenac und Ivana Lang. Dieser Zeitraum wird durch die erhöhte Marginalisierung der eigenen kreativen Impulse charakterisiert. Er arbeitete auch als Professor an der Musikakademie in Zagreb. Aber als Bruder einer äußerst talentierten jungen Sängerin, die einen zuverlässigen Klavierbegleiter brauchte, entschied er sich, die Karriere der zuküftigen Operndiva zu unterstützen. 1951 folgte er seiner Schwester und emigrierte in die Vereinigten Staaten. Da sich sein Leben grundlegend geändert hat – ein fremder Staat, eine neue Sprache – fiel er in Depression und kämpfte dagegen an, in dem er Instrumentalmusik komponierte. Er starb viel zu früh und auf tragische Weise durch einen Herzinfarkt auf der Konzertbühne in Detroit bei der Aufführung seines ersten Klavierkonzerts. Als Mensch und Künstler, lebte er zwei Arten von Leben. Sein erstes Leben in Kroatien und das zweite Leben in den USA, wo er seine Tätigkeit zwischen Komponieren, solistischem und begleitendem Klavierspiel und Pädagogik aufteilte. Seine Musik fußt nur leicht auf kroatischen Elementen. Ihre Inspiration ist der Post-Impressionismus Ravels.
Soliloqium op. 61 gehört zu den bedeutendsten Werken der kroatischen Literatur für Flöte solo des 20. Jahrhunderts. Es besteht aus drei Teilen, von denen sich der langsame erste und dritte Teil an eine freie Improvisation ähneln. Zwischen ihnen ist ein virtuoses und technisch anspruchsvolles Perpetuo Mobile. Pastoral und melancholisch im Charakter hat es etwas von der Stimmung der Syrinx, aber auch die Anzeichen von kroatischenr Folklore sind offensichtlich. Dieses kurze, aber intensive Werk ist ein kleiner Juwel der Flötenliteratur.

 

Krsto Odak (Siverić bei Drniš, 1888 – Zagreb, 1965) stammt aus einer Arbeiterfamilie. Den ersten Teil seines Lebens, nachdem er zum Priester geweiht wurde verbrachte er bis 1919 als Franziskaner in kleinen Gemeinden in seiner Heimat. Die Jahre 1912 und 1913 lebte er aber in München. Im Jahre 1919 kehrt er dem Priestertum den Rücken und entscheidet sich sein Schaffen ganz der Musik zu widmen. So ging er nach Prag, wo er bei Viteszlav Novak studierte. 1922 kommt er nach Zagreb wo er bis 1962 als Professor an der Musikakademie lehrte und eine intensive pädagogische Tätigkeit entwickelte. Obwohl er erst als 30-jähriger mit der Arbeit des Komponierens begann, hinterließ er der kroatischen Musik des 20. Jahrhunderts ein großes und wichtiges Opus welches auf der einen Seite auf einem positiven Bezug zur Ideologie der nationalen Richtung basiert und auf der anderen Seite einen kleinen aber wichtigen Teil seiner Arbeit, völlig frei von den Einflüssen der Folkloreelemente darstellt. Als großer Polyphone ist Odak ein Meister der ausdrucksstarken Melodielinien. In seinem gesammten Schaffen kommt das religiöse Thema oft vor, dann die Themen aus dem kroatischen Zagorje, aber auch Themen aus Međimurje und Adria werden häufig verwendet. Sein Schaffen enthält daher eine Reihe von Werken, vor allem Chöre, die eine Art stilisierte Volksmusik als Vorlage haben.
Sonate für Flöte und Klavier op. 41 ist von Odak selbst von der Violinsonate op. 1 umgeschrieben worden. In ihr treten alle wichtige Stilmerkmale Odaks auf. In der Form dreisätzig, zeichnet sich diese Sonate mit einer großen Anzahl von verschiedenen, vornehmlich volkstümlichen Motiven, schnellen Charakterveränderungen, Temperament und musikalischer Tiefe (vor allem, im 2. Satz) aus. Der letzte Satz, dessen lebhafter Tarantella-Rhythmus an den alten sizilianischen Tanz erinnert und am Ende, an die melancholische Thema des zweiten Satzes erinnert, endet mit brillanter Virtuosität.

 

Davor Bobić (Varaždin, 1968) studierte Komposition, Musiktheorie und klassisches Akkordeon an der Staatlichen Hochschule P. I. Tschaikowsky in Kiew. Nach der Rückkehr in seine Heimat eröffnet er an der Musikschule in Varaždin eine einzigartige Klasse für Komposition. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter Auszeichnungen für den erfolgreichsten jungen kroatischen Musikkünstler, den Preis Stjepan Šulek für das beste Orchesterwerk und die Auszeichnung der Gespanschaft Varaždin für herausragende Leistungen in der Kultur. Außerdem erhielt er den Orden des kroatischen Pieters und der Orden des Kroatischen Danica. Im Jahr 2008 wurde er Träger der angesehenen Auszeichnungen Boris Papandopulo. Seit 1999 ist er Direktor der öffentlichen Kultureinrichtung Konzertbüro Varaždin. Er ist Professor an der Kunstakademie in Osijek. Dort ist er auch Abteilungsleiter für Musik sowie Leiter der Abteilung für Musikpädagogik. 2009 wurde er Prodekan für Wissenschaft und Kunst an der gleichen Schule und seit 2006 ist er Direktor des renommierten Festivals Barock Abende in Varaždin. Seine Werke werden durch führende kroatische und ausländische Künstler, Ensembles und Orchester aufgeführt. Er schrieb über 120 Werke von Klavierminiaturen bis zu den großen vokal-sinfonischen Werken.
Die fünfsätzige Charakteristische Suite, gewidmet dem Sohn des Komponisten, wurde 1995 komponiert. Mit ihrem einfachen, fast kindlichen Ausdruck ist auch dieses Werk von Motiven der kroatischen Folklore, vor allem der Volkslieder aus Medjimurje, geprägt.

 

Emil Cossetto (Triest, 1918 – Zagreb, 2006) erwarb sein Dirigentendiplom an der Musikakademie in Zagreb. Er hat mit vielen nationalen und internationalen künstlerischen Ensembles gearbeitet und war langjähriger Leiter mehrerer Chöre. 1945 gründete er den gemischten Chor Joža Vlahović und Moša Pijade die er jahrelang geleitet hat. Sein Beitrag in der Entwicklung des Chorgesangs wird sowohl auf seine Dirigierkunst, die auch international annerkant wird, als auch auf sein, in mehr als einem halben Jahrhundert entstandenem Chorwerk zurückgeführt. Sein Interesse galt gemischten, aber auch Männer-, Frauen- und Kinderchören. Darüber hinaus arrangierte er Chöre a cappella und mit Klavierbegleitung, bis zu verschiedenen Besetzungen, sowie dem Tamburizza- und Sinfonieorchester. Er hat für Chor mit Sinfonieorchester und Gesang mit Klavier- oder Orchesterbegleitung geschrieben, während sich das instrumentale Schaffen den Streich- und Blasinstrumenten widmet. Mit seinen Werken trug er zum Reichtum der kroatischen Musik bei. Die Chorsänger führte er in Richtung neuen, dem gegenwärtigen Publikum näher stehenden Inhalten. In Cossettos Werken treten kroatische Folklore und rustikale Wurzeln der einheimischen Musiktradition in den Vordergrund. Dazu sollten noch seine Bearbeitungen der sephardischen und askhenazischen Folklore hinzugefugt werden.
Capriccio ist der letzte Satz des zyklischen Werks Fünf Stücke für Flöte und Klavier. In einem virtuosen Stil komponiert, durchdrungen von Motiven der kroatischen Folklore, zeichnet sich dieser kurze brillante Satz durch einen leichten, freudevollen, humorvollen und sarkastischen Charakter aus.

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Aulos Managementverein für Musik und angewandte Kunst